Aufgabe 5 im Projekt 52 – Raus aus der Mitte.

Der rheinische Straßenfasching (jaja Karneval) hat sich für eine kleine Fototour angeboten und ich bin die 5. Aufgabe im Projekt 52, (eigentlich für die 5. Woche) angegangen. 

Thema: Raus aus der Mitte. Mit Hilfe der Drittelregel sollten die Motive herausgehoben werden.

Ist beim Fasching gar nicht so einfach, da die Motive sehr gedrängt sind. Und apropos Fasching: Kann mir jemand erklären, was das für ein Quatsch ist, sich an den Straßenrand zu stellen, laut Kamelle zu schreien und dann abgelaufene harte Süßigkeiten aus den Fützen zu fischen? Gefühlt die Hälfte der Menschen war aus diesem Grund da (ich rede nicht von den Fünfjährigen..)

3. Woche im P52 – Rahmen

Die 3. Aufgabe im Projekt 52 bestand darin, dem Motiv einen Rahmen zu verpassen, um Tiefenwirkung zu erzielen und den Betrachter zu führen.

Eigentlich sollte sicher sowas wie das hier rauskommen: 


oder vielleicht aus sowas..


Aber nach 2 Stunden unterwegs und schon einigen Fotos im „Kasten“ blieb nur ein mehr oder weniger brauchbares zum Thema über.

Das beste: langsam fangen die Blumen an zu blühen, fehlt nur noch die Sonne.

(Achja: hab mich zwar mit dem Thema aus Aufgabe 3 auseinander gesetzt, aber nicht viel zu Stande gebracht 🙂 )

Auf der Suche nach neuer Motivation zum Fotografieren

Seit über 6 Wochen bin ich wieder zurück in Deutschland und habe seit dem meine Kamera nicht mehr angefasst. Nicht mal zu Weihnachten hatte ich Muse, Familienfotos zu machen. Gelinde gesagt ist das unschön.

Kann sein, dass es an den ca 2 Monaten unbearbeiteten Fotos von der Reise liegt (mein Notebook hatte im Oktober einen Wasserschaden..) oder an den rund 200.000 Fotos ingesamt aus den letzten 14 Monaten, die ich eigentlich noch mal durchsehen will – von den unzähligen Stunden Videomaterial brauch ich garnicht reden. Es steht jedenfalls noch viel Arbeit an. Wo soll man da anfangen? (Und eigentlich ist der Hauptgrund, dass es schwer ist, die Fotos anzusehen, kann aber vermutlich nicht jeder nachvollziehen)

Egal, irgendwas musste passieren.

Inspiriert durch die Waldfee (Danke!) habe ich mir das Buch „Kreative Fotoaufgaben“ von Lars Poeck gekauft und bin heute dazu gekommen, die erste Aufgabe von 52 anzugehen.
Das Thema war Licht.
Naja, draußen ist es grau in grau und drinnen ist noch halb Baustelle. Also hab ich versucht, das Beste draus zu machen. Im Wald gab es keine Motive, die irgendwie gepasst hätten (nur Sturmschäden und gesperrte Wege), also habe ich dann städtische Lichtquellen gesucht und auch ein paar gefunden.

Kurze Wasserstandsmeldung aus Northland – Tag 17 bis Tag 33

Seit dem Dienstag, 27.06.2017, sind wir mit unserem Van in der Region Northland unterwegs. Gestartet sind wir an der Ostküste, bis Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt in Neuseeland (nicht ganz, ok) haben wir 8 Tage gebraucht. Aktuell sind wir an der Westküste ca 30 Minuten nördlich von Dargaville. Im Van gib es weder Strom noch Internet (dafür aber Sonnenaufgänge am Meer 🙂 ), deswegen dauert es mit neuen Beiträgen und Fotos, von denen noch ca. 3000 „entwickelt“ werden müssen.. 

Aber zwei Sachen kann ich schon mal sagen Northland ist ganz klar eine Reise Wert, es ist toll. Und Neuseeland im Winter ist abgesehen vom Regen großartig – man ist fast alleine 🙂

Aber hier schon mal die ersten Videos und ein paar Fotos.

Am Cape Reinga:

Zeitraffer-Video vom Sonnenuntergang in der Nähe von Cape Reinga:

Bei Rusell, in der Nähe der Bay of Islands

Zeitraffervideo in der Nähe von Whangarei Heads:

Der „Regenbogen“-Wasserfall, bei dem wir das Glück hatten, das tatsächlich ein Regenbogen da war:

An den Wairere Boulders, einem Fluss durch Gesteinsbrocken, deren Entstehung man sich noch nicht erklären kann:

Nachts im Wald erfolglos nach Kiwis suchen 🙂

Unterhalb unserer ersten Campingstelle bei Goat Island:

Ein Zeitraffer-Video von Treasur Island:

Lustige Vögel, auch ohne Flügel – aber keine Kiwis:

Ein Wasserfall bei Whangarei:

Und zum Ende noch ein paar Fotos 🙂

Die letzten Vorbereitungen in Auckland sind erledigt – Tag 12 bis Tag 16

Der Van ist noch in der Werkstatt

Der Wecker klingelte am Freitag um 7:15, es stand der Werkstatttermin bevor. Die Werkstatt war ca. 30 Minuten von uns entfernt und zum Glück verlief der Berufsverkehr in die andere Richtung. Auf Basis der Untersuchung vor dem Kauf lautete die erste Schätzung zu den Kosten 600NZD und „Robin“ sollte gegen Mittag fertig sein. Wir hatten uns für die Zwischenzeit vorgenommen ins Zentrum zu fahren um eine BBH Karte (für Hostels und Rabatt auf einigen Fähren) zu kaufen und auf den Mount Eden, einem Vulkankrater zu gehen. Haben wir dann auch gemacht 🙂 Mit dem Zug ging es ins Zentrum und über ein Hostel hinauf auf den Vulkan mitten in der Stadt. Leider hingen die Wolken tief und die Sicht war nicht sooo gut. In der Innenstadt suchten wir noch nach einem Stativ für die Kameras, waren aber erst einmal vom Preis erschlagen. Da sich auch 14:00 die Werkstatt noch nicht gemeldet hatte, statteten wir ihr ein Besuch ab – unser Van war noch auf der Hebebühne. In einer Mall fanden wir dann einen Fön aber die Stative dort waren eher weniger stabil.

Kurz nach 16:00 Uhr konnten wir unser Auto abholen, für 614 NZD (400€) wurden Motor- und Getriebeöl getauscht, einige Lichter repariert und die Radaufhängung in Schuss gebracht. Die Klimaanlage lassen wir wie sie ist (kaputt) und auch der Endschalldämpfer am Auspuff kann weiter laut sein 🙂
Am Abend gab es richtig leckere Pizza vom Inder zu einem guten Preis (5NZD, 3,30€).

Am Samstag hieß es Großeinkauf für die Reise. Im Chinesischen Supermarkt deckten wir uns mit Nudeln, Pasten, Öl usw. ein und verstauten alles in neu gekauften Plastikkisten unter dem Bett im Van. Was es beim Asiaten nicht gab, besorgten wir im Anschluss. Außerdem mussten wir in ein anderes Zimmer umziehen, weil wir die zweite Woche bei Xavier und Doreen außerhalb von AirBnB gebucht hatten (spart auf beiden Seiten die Provision 🙂 ) und unser Zimmer zwischenzeitlich vermietet wurde.

richtiges Brot 🙂

Xavier empfahl uns am Sonntag den Cornwall Park mit dem One Tree Hill. Der Empfehlung sind wir dann auch gefolgt und verbrachten ein paar Stunden im Park. Als der Himmel dunkler wurde, entschiedenen wir uns gerade noch rechtzeitig zum Auto zu gehen, die letzten 5 Minuten gingen wir schon durch den einsetzenden Sprühregen. Auf dem Rückweg fuhren wir noch einer „deutschen“ Bäckerei vorbei und wurden auch fündig, in „Olafs Backery“ es gab dunkles Brot 🙂
Am späten Nachmittag nutzen wir noch mal die Möglichkeit Wäsche zu waschen, wer weiß, wann wir das noch mal machen können 😉

Als mehr oder weniger letzte „Reisevorbereitung“ ging es am Montag zu einem Baumarkt, um noch Holzkohle und einen Feuerlöscher zu besorgen. Kurz vorher hatten wir auf TradeMe (dem neuseeländischen eBay-Pendant) einen kleinen Grill gekauft, den wir dann auch noch abholten Unser Van ist damit startklar – morgen am Dienstag den 27.06.2017 starten wir dann Richtung Norden in die Region Northland 🙂

Toyota Hiace – Robin

Ich darf vorstellen: „Robin“. Der Van ist unser „Dach über dem Kopf“ für die Zeit in Neuseeland.

Es ist ein  weißer Toyota Hiace Regius aus dem Jahr 2000 mit Hochdach und langem Radstand. Der 3-Liter Diesel Motor hat schon einiges auf dem Buckel, 422.000km, aber schnurrt wie ein lauter Kater und leistet 91 kw (124PS) 🙂 Die Automatik-Schaltung ist etwas langsam aber gerade für die erste Zeit im Linksverkehr eine mega Hilfe.

Der Van ist 4,99m lang, 1,69m breit, 2,27m hoch und wiegt leer 1,7 Tonnen.

Als Luxus gibt es eine Klimaanlage (die nicht geht, aber es ist Winter 🙂 ) und ein Radio mit AUX-Eingang! Eine Sitzheizung gibt es nicht, aber wir sitzen direkt über dem Motor, dass passt auch 🙂

Im hinteren Bereich des Van ist eine kleine Küchenzeile mit Waschbecken, 2 Gas-Feldern und einem kleinen Ofen für Pizzen oder sowas. Außerdem gibt es eine herausnehmbare Bank.

Der Rest des Wagens ist mit einem vollständigen Bett mit richtiger Matratze versehen. Der Bereich unter dem Bett ist Stauraum für Gepäck, Essen und, Kochutensilien und was man so noch braucht.

Robin hat die WOF (eine Art TÜV) bis November 2017.

Autokauf und Reisevorbereitungen in Auckland – Tage 6 bis 12

Der erste Freitag in Neuseeland (16.06.) startete mit einem Besuch in einem Tattoo Studio ca. 2km von der Unterkunft entfernt. Nach einer Brandwunde aus Chile und einer OP-Narbe aus Panama war es Zeit für ein selbstbestimmtes dauerhaftes Andenken, in Neuseeland in Form eines Maori-ähnlichen Motives (ein echtes Maori-Motiv finden echte Maoris nicht toll, weil es ihre Kultur zerstört). Sicher war ich mir bei dem Studio trotz vieler guter Bewertungen nicht, aber wir gingen trotzdem hinein, besprachen ein Motiv und vereinbarten einen Termin für den kommenden Montag.
Der Rückweg zu unserer Unterkunft führte wieder über den chinesischen Supermarkt. Neben dem Gemüse wollten wir auch den Fisch probieren, der zum Glück gleich vor Ort filetiert wurde. In einer Lagerhalle nebenan befand sich ein Laden für alles Mögliche, dem wir dann auch noch einen Besuch abstatteten um zu schauen, was wir für den Camper dort besorgen könnten.
Mit vollgepackten Taschen kamen wir gegen 12 Uhr wieder an der Unterkunft an und fingen an zu kochen, für drei Tage, damit wir am Wochenende die Küche der indischen Familie nicht unnötig lange blockieren. Der restliche Nachmittag ging dafür drauf, nach Autos zu schauen und mögliche Verkäufer anzuschreiben.

Kurz vor 5 sind wir dann noch in den Winstone Park gegangen. Der Park ist eine Art Hügel, die Aussicht auf die umliegenden Industriegebiete und der fernen „Skyline“ der Innenstadt ist leider nicht so dolle gewesen.
Immer noch vom Jetlag geplagt, gingen wir früh schlafen.

Wolken über Auckland
Wolken über Auckland

Am Samstag standen wir früh auf, um mit dem Bus zur „Auckland City Car Fair and Car market“ in der Alten Road zu fahren. Der Automarkt ist in der Nähe der Uni und gelinde gesagt ein Witz. Es standen vielleicht 15 Autos verloren auf einem Parkplatz, 3 davon waren Campervans – aber keiner sagte uns zu. Die Vans waren zu klein.
In der Innenstadt besorgten wir auch für Judith einen Prepaid-Telefonkarte von Spark und gingen noch zur Backpacker Carworld, einem auf Campervans spezialisierten Autohändler. Es gab tatsächlich ein Auto was uns prinzipiell zusagte (ein Toyota Hiace Benziner mit 313000km und einer guten Camperausstattung) aber der Preis von 14.000 NZD, rund 9000 Euro, schreckte uns ab. Am Nachmittag schauten wir uns noch ein Auto von einem französischen Pärchen an, was aber leider auch zu klein war. Die Autobesichtigung fand in der Nähe der New Lynn Mall statt, in die wir dann noch einkaufen gingen. In der Unterkunft wartete zum Glück fertiges Essen auf uns 🙂

Sonntag morgen war wieder früh aufstehen angesagt und diesmal war das Ziel der Ellerslie Car Market. Eine ganz andere Liga als der Markt am Vortag, mehr als 100 Autos und auch ca. 10 Campervans. Ziemlich schnell fanden wir auch ein für uns passendes Auto – auch ein Toyota Hiace. Der Van wurde vom belgischen Vorbesitzer letztes Jahr gekauft und dann aus- bzw. umgebaut. In unseren Augen auch sehr professionell mit guten Materialien. Im Vergleich zu dem Auto am Vortag sollte dieser 9.900 NZD kosten, hatte aber kein self containt Zertifikat und keine 230V Stromversorgung/2. Batterie. Dafür war aber das Bett ein echtes Bett und auch so alles sehr hochwertig. Wir schauten uns noch die anderen Autos an aber der Toyota war die einzige Option – für uns auch eine sehr realistische. Es gab auch eine umfassende Dokumentation über durchgeführte Wartungsarbeiten usw. Also fuhren wir mit dem Van zu einer Inspektion direkt auf dem Gelände des Automarktes, bezahlten 140 NZD (91 Euro) und wussten ca. eine Stunde später, dass das Auto keine großen Mängel hat. Da einige kleine Dinge notwendig sind, einigten wir uns auf 9700 NZD (6300 Euro) und fuhren mit dem Besitzer (Robin) zu unserer Unterkunft. Für Robin und für uns war es am besten, eine Überweisung auf sein belgisches Konto vorzunehmen, das spart zwei mal den Währungs-Umtausch-Verlust. Die Übergabe des Autos vereinbarten wir für den kommenden Dienstag.

Den Rest des Tages nutzen wir, um unsere Lebensläufe für Workaway zu vervollständigen und die ersten drei möglichen Hosts im Norden der Nordinsel anzuschreiben. Für alle, die Workaway nicht kennen: auf der Plattform bieten Menschen eine Unterkunft und Essen an und die Gegenleistung sind ca. 4 Stunden Arbeit am Tag. Die Arbeit kann alles mögliche sein: Kochen, Gärtnern, Putzen, Handwerken, Kinder behüten usw.

Am Montag den 19.06. klopfte früh um 4 Uhr der Jetlag an die Tür, wir waren hellwach 🙂 Durch die 10 Stunden Zeitverschiebung nach Deutschland war das aber eine gute Zeit, um unsere Familien anzurufen, was wir dann auch mitten in der Nacht gemacht haben.
Kurz nach 9 Uhr starteten wir dann zur Kiwibank, um zu erfahren, ob es dort eine Autoversicherung für uns gibt. Ergebnis: leider nein – nur für Einheimische. Der Bankberater empfahl uns aber die Versicherung des AA, der neuseeländischen Alternative zum ADAC. In der dritten Filiale und einige Busfahren und Laufkilometer durch stinkende Gewerbegebiete später konnten wir dann AA Mitglied werden und auch eine Versicherung abschließen, 270 Euro für eine Art Vollkasko-Versicherung. Beim Rückweg mit dem Bus verpassten wir die richtige Haltestelle und mussten ein paar Meter extra laufen. Zeit für ein richtiges Essen war dann leider nicht mehr – die Pies aus einer Imbissbude waren aber auch nicht die Besten der Stadt, eher im Gegenteil. Kurz nach 14 Uhr machte ich mich dann auf zum Tattoo Studio während Judith in der Unterkunft blieb um am Reisetagebuch zu schreiben.
Ich war ziemlich nervös aber Julian machte einen routinierten Eindruck. Er hatte einen ca. 15cm langen Entwurf gemalt, den ich auch so gut fand 🙂 Nach 90 Minuten, von denen die ersten 10 Minuten nicht so angenehm waren, war dann das „Kirituhi“ fertig. Julian erklärte mir noch, was ich in der ersten Zeit machen muss, um das Tattoo zu pflegen.
Zurück in der Unterkunft entstand dann u.a. dieser Text.

Am Dienstag wollte Robin uns gegen 12 Uhr sein Auto vorbeibringen und wir wollten den restlichen Papierkram machen. Es dauerte jedoch bis ca. 14:30 Uhr eher er bei uns eintraf. Nach einer Erklärung zu ein paar Dingen am Auto (Wasser/Abwassersystem, Öl und Kühlwasser) füllten wir noch die Ummeldung aus und fuhren gemeinsam zur Post – 10 Minuten später war das Auto auch offiziell unseres 🙂
Robin fuhr mit dem Bus weiter und wir erst einmal zurück zu Unterkunft.
Da der Check vor dem Ankauf ein paar „Baustellen“ ergeben hatte, entschieden wir uns zu der Werkstatt zu fahren, bei welchen auch Robin den Van schon in Schuss bringen lassen. Die erste große Fahrt 🙂 Allerdings dauert es ein wenig, bis wir die Werkstatt gefunden hatten, bzw. die Zufahrt zu dieser. Da wir auch schon in die Hauptverkehrszeit reingekommen waren, wollen wir auch nicht mitten auf der Straße drehen sondern sind zwei mal jeweils 2km bis zum nächsten Kreisverkehr gefahren, um auf die andere Straßenseite zu kommen. In der Werkstatt (Barry Clarke) vereinbarten wir einen Termin für Freitag früh – wäre auch per Telefon gegangen, aber so gab es die erste Fahrpraxis.

Chinese Food
Chinese Food

Mittwoch früh gingen wir erst einmal noch zu den beiden Asia-Märkten unweit unserer Unterkunft, um noch fehlende Sachen zu kaufen: ein Mülleiner, einige Küchenutensilien und Isolierband. Leider gab es keine Bettdecken, die wir angesichts der Jahreszeit noch zusätzlich kaufen wollten. Zum Mittag gingen wir zum ersten mal in Neuseeland essen – in einem asiatischen Restaurant im Gewerbegebiet – hat sich richtig gelohnt und war lecker, das Restaurant war auch voll und wir die einzigen „Europäer“. Mit unserem Van, den wir zwischenzeitlich einfach Robin getauft hatten (wie sein Vorbesitzer) fuhren wir zu einem Bettenladen. Dort gab es leider nur Betten aber keine Decken. Der freundliche Verkäufer empfahl uns aber einen Laden, den wir dann auch einem Besuch abstatten. Im „Bed Bath & Beyond“ wurden wir auch fündig, dank der aktuellen Ausverkaufsphase bekamen wir neue Kopfkissen und Bettdecken auch richtig günstig. Der nächste Stopp war dann eine Outlet-Mall, um zusätzlich Schlafsäcke zu kaufen. Dort war es leider viel zu teuer. Zum Glück war gegenüber eine weitere Filiale von „Bed Bath & Beyond“, in welcher wir kurzerhand einfach noch zwei Decken besorgten. Leider gab es auch dort kein Bettbezug, der wir für erschwinglich hielten (65 Euro für ein Set).

Den Donnerstag Vormittag, es regnete stark, nutzen wir um noch ein paar Work-Away Angebote zu durchsuchen und auch einige Hosts anzuschreiben. Bisher gab es noch kein positives Feedback von den vorherigen „Bewerbungen“. Kurz vor Mittag machten wir uns dann noch mal zu den Asia-Läden vom Vortag auf, da dort Bettwäsche für 13 Euro zu haben war. Vor Ort stellen wir aber fest, dass diese nicht ganz passte. Da wir noch einen Fön kaufen wollten, ging es zu einem großen Laden für alles mögliche – dort gab auch Bettwäsche aber entweder die Größe stand nicht eindeutig drauf oder war viel viel viel zu groß. Einen Fön gab es auch nicht. Durch den Nieselregen also wieder zurück zu, in Ostdeutschland würde man sagen: Fidschi-Laden, um einfach den Bettbezug eine Nummer zu groß zu kaufen. Während am Nachmittag die Waschmaschine und der Trocken auf Hochtouren liefen, kümmerten wir uns im „Robin“: Bett neu beziehen, unsere neuen Sachen verstauen, Scheiben putzen und einfach ein wenig einrichten. Es sieht schon richtig gemütlich aus 🙂