Food-Fotografie ist Thema 35 im Projekt52

Diese Woche im Projekt52 steht Food-Fotografie auf dem Plan. Braucht man nicht viel zu sagen – Essenfotos eben, das Internet ist voll davon. 

Ich habe mir überlegt, Arepas mit Avocado-Hühnchen-Aufstrich zu machen und einfach den gesamten Prozess festzuhalten. Das Rezept ist von Maria und Maria, zwei nette Mädels aus Venezuela, die in Santiago de Chile wohnen. 

Das Endprodukt gleich am Anfang:

Grundlegend besteht das Rezept aus zwei Komponenten. Die Maismehl-Fladen und der Aufstrich. Fangen wir mit den Arepas an. 

Man braucht vorgekochtes Mais-Mehl, welches man in gleichen Teilen (ich nehme immer eine Tasse dafür) mit Wasser auf Zimmertemperatur und ein wenig Salz verknetet. Man kann auch gleich ein kleines Stück Butter mit einarbeiten, aber ich hatte keine da. Den Teig lässt man ca. 10 Minuten stehen, dabei wird er deutlich härter. Jetzt muss der Fladen noch „gebacken“ werden: in einer Pfanne mit ein wenig Öl. Einfach einen ca. Tennisball-Großen Anteil des Teiges nehmen, rund-formen und am Ende auf ca. 1,5 – 2 cm dicke drücken. Das ganze muss dann auf mittlerer Hitze ca. 20 Minuten in der Pfanne bleiben (am besten sind eigentlich Crepe-Pfannen geeignet). Den richtigen Zeitpunkt, wann die Arepas fertig sind, sieht man dann schon 🙂

Teil zwei ist der Aufstrich: zu erst sollte man für kleine gebratene Hähnchenstücke sorgen. Das kann alles mögliche sein, ich habe Hähnchenbrust angebraten, aber möglich ist auch ein Hähnchen vom Grill zu nehmen. Die Stücke sollten relativ klein sein und für die weitere Verarbeitung auch ausgekühlt.

Die Creme selbst ist relativ einfach: Das Fruchtfleisch der Avocados in eine Schüssel geben und mit einer Gabel klein drücken, dass es an sich schon ein wenig cremig wird. Dazu kommt ein wenig Majo – die Menge kann man auch selbst bestimmen. Würzen am besten mit Salz, Pfeffer und was einem noch so einfällt, z.B. Paprika, Zitrone.. Alles gut verrühren und am Ende das Huhn dazu. Fertig! 

Dynamik und Bewegung – Thema 33 im Projekt52

Diese Woche ist Dynamik und Bewegung das Thema im Projekt52. Durch lange Verschlusszeiten (länger als 1/30s) kann die Bewegung von Objekten festgehalten werden. Außerdem kann man durch Mitziehen der Kamera in der Bewegungsrichtung das Objekt „einfrieren“, den Hintergrund aber verwischen.

Naja, und dann wollte ich eigentlich noch Wasser in Bewegung festhalten, habe leider kein gutes Objekt gefunden, weit und breit kein Wasserfall zu finden 🙂

 

Muster und Wiederholung – Thema 32 im Projekt 52

Im Projekt52 ist das Thema diese Woche: Muster und Wiederholung. Ich hab am Anfang gedacht, dass es quasi ein doppeltes Thema ist – aber ist es nicht. Viele andere Themen verlangen auch den genauen Blick auf Motive, aber jeweils einfach unterschiedlich.

Naja, jedenfalls ist die Aufgabe: Festhalten von Mustern und wenn möglich sollte das Muster auch noch durch eine Unregelmäßigkeit unterbrochen sein. 

Letzte Woche war das Thema „die blaue Stunde“. Sowas hier hatte ich auch vor dem Auge, aber die Ergebnisse der Waldfee sind viel schöner 🙂

Mondfinsternis und das 30. Thema im Projekt52 – Schwarz-Weiß

Vor 2. Tagen gab es eine ziemlich lange Mondfinsternis über Europa zu sehen. Und obwohl gerade am Anfang einige Wolken den Blick auf den Mond versperrt haben, hatte ich vom Inselsberg ab ca. 22:30 Uhr eine relativ gute Sicht. Selbst der Mars rechts unterhalb des Mondes (der deutliche hellere Punkt auf dem letzten Bild) war irgendwann zu erkennen.

 

Außerdem geht es weiter im Projekt52 – diese Woche ist das Thema Schwarz-Weiß Fotografie. Da hat sich der Mond natürlich auch angeboten. Außerdem habe ich versucht mit einem Blitz ein paar harte Schatten usw. zu erzeugen, die in Schwarz-Weiß einen brauchbaren Kontrast erzeugen. Naja, der Mond ist schöner 🙂

 

Portraitshooting

Am Wochenende war ich bei einem Portraitkurs der Fotosafari Köln. Unser Trainer war Thorsten Schiller und der Kurs hat auch nach einigen Jahren Fotoerfahrung noch richtig was gebracht.  Am ersten Tag ging es viel um den Umgang mit dem Model (Alexandra) und was man so mit vorhandenem Licht und einigen kleinen Helferchen noch rausholen kann – richtige Aha-Effekte garantiert. 

Am zweiten Tag ging es um den Umgang mit Blitzen. Obwohl ich schon länger einen Blitz habe war das die erste richtige Einführung in das Thema. Spannend und lehrreich. Bisher hab ich mich meistens vor dem Einsatz von Blitzen gescheut (und ich hab auch keinen eingebauten Blitz in der Kamera) da die Ergebnisse immer kühl und unnatürlich aussahen. Aber kaum macht man es richtig… 🙂