Mit diesem Blogpost möchte ich meinen Tätigkeitsbericht zu meiner letzten Amtszeit als Generalsekretär der PIRATEN Thüringen abgeben.
Der aktuell noch amtierende Landesvorstand wurde am 13. März 2013 gewählt. Unsere Amtszeit lief also über rund 8 Monate. Während dieser Zeit haben wir an jedem zweiten Dienstag eine Vorstandssitzung durchgeführt, insgesamt 17 an der Zahl. An 15 der Sitzungen habe ich teilgenommen und diese dann auch jeweils moderiert.

Laut Geschäftsordnung des Landesvorstandes war ich für folgende Gebiete (mit-) verantwortlich. Parallel zur Aufzählung auch gleich noch meine Tätigkeiten, die dazu gezählt werden können

  • Wahlkampfvorbereitungen
    • das lief imao gut. Ich war für die Vorbereitung der Sitzungen der AG Parteitage sowie deren Moderation verantwortlich. Weiterhin fallen die Plakatierungsgenehmigungen und die unzähligen Materialbestellungen mit in dieses Gebiet
  • Innerparteiliche Meinungsbildung
    • lief in Rahmen von diversen Diskussionen – ein diffuses Arbeitsfeld.
  • Einberufung und Leitung der Vorstandssitzungen
    • siehe oben. Die meisten Einladungen zu den Vorstandssitzungen sind durch mich erfolgt, außerdem 15 von 17 Sitzungen moderiert
  • Technische Infrastruktur, Koordination & Gesamtverantwortung
    • lief auch. Es sind kaum Änderungen passiert, was an den anderen Aufgaben der Personen lag. Wir haben aber für alle Gliederungen die Plakatapp gehostet. Außerdem war ich für die Infrastruktur des Wahlkampfportales verantwortlich. Die AG Technik wurde nach einer Ausschreibung zum Teil personell neu besetzt.
  • Organisatorische Vorbereitung der Landesparteitage/Plenen
    • ein Plenum haben wir nicht durchgeführt. Ich war für die Wiederholung der Aufstellungsversammlung sowie für den LPT 2013.2 und 2013.3 verantwortlich. Die Organisation der Veranstaltungen hat aus meiner Sicht jeweils gut geklappt
  • Einberufung der Mitgliederversammlung
    • Darunter würde ich die Einladungen usw. zählen. Scheint auch funktioniert zu haben – uns wurde keine Veranstaltung weggeklagt 🙂
  • Mitgliederverwaltung
    • Tagesaufgabe – lief
  • Finanzplanung, Buchführung, Kontakt zum Steuerberater
    • Die Finanzplanung für das Bundestagswahlbudget habe ich verantwortet – wir haben uns nicht verschuldet – lief also auch. Mit Buchhaltung musste ich mich zum Glück nicht beschäftigen
  • Laufende Meldungen für das Finanzamt und andere Behörden und  Träger, behördliche Kontakte und Genehmigungen
    • Hier würde ich den Kontakt zum Landeswahlleiter dazu zählen. Da die Listeneinreichung rechtzeitig geklappt hat und auch so die Kommunikation zum LWL gut war -> alles schick.
  • Kommunikation mit dem Bundesvorstand und anderen Landesverbänden (Marina usw.):
    • Während der hier berichtenden Amtszeit fand die Marina Kassel 2013.2 statt. Diese habe ich mit 2 anderen Piraten organisiert. Der Kontakt zum Bundesvorstand, vor allem dem Bundesschatzmeister und dem Bundesgensek, war mehr oder weniger fast täglich vorhanden.
  • Verwaltung von Inventar und Materialien
    • darum musste ich mich zum Glück nicht so viel kümmern, da wir hier eine super Unterstützung hatten 🙂

Einen täglichen Tätigkeitsbericht gibt es hier:

Im Focus dieser Amtszeit stand natürlich die Bundestagswahl. Darunte sind für mich folgende Aufgaben gefallen:

  • Vorbereitung und Nachbereitung der AG-Wahlkampf-Sitzungen
  • Moderation des ganzen Prozesses und der AG-Wahlkampf-Sitzungen
  • Materialplanung und Bestellung
  • Kontakt zu anderen Gliederungen wegen Austausch von Mitteln
  • Plakate aufhängen und deren Verteilung mit organisieren
  • Fragen aus der Partei und von Außerhalb beantworten
  • Infopakete an anfragende Menschen verschicken
  • Plakatierungsgenehmigungen einholen
  • Budgeplanung und Controlling

Das klingt wenig, hat aber doch die meiste Zeit der letzten Amtszeit gekostet.

Zusätzlich habe ich das erste thüringenweite Verwaltungstreffen organisiert und für den Landesverband eine OTRS-Instanz (Ticketsystem) aufgebaut.
Die formalen Aufgaben liefen also. Neben den Aufgaben im Landesvorstand habe ich mich natürlich weiterhin um die Bundesverwaltung gekümmert. Auch hier sind wir viele Schritte weiter gekommen – aber noch lange nicht fertig. Aktuell ist die Fertigstellung des Rechenschaftsberichtes 2012 in Arbeit, ab 2014 startet dann der zentrale Mitgliedsbeitragseinzug über SEPA. Es wird also nie langweilig.

Wahlversprechen

Zum letzten Wahlparteitag habe ich die hier verlinkte Rede gehalten:

Darin hatte ich ein paar Punkte erwähnt, die ich umsetzen wollte. Jetzt ist die Zeit, das zu rekapitulieren.

  • aktivieren der Regionen Abseits der A4
    • Wir haben es versucht. In Sonneberg hat es auch geklappt. Wir haben die Mitglieder in den Regionen mehrfach angeschrieben – leider ohne Erfolg bzw. Reaktion. Man könnte den Punkt also als gescheitert betrachten – aber wo keiner ist, ist einfach keiner.
  • mehr Vernetzungstreffen
    • das war in der Kürze der Zeit nicht machbar. Wir sind nach der Wahl direkt in den Wahlkampf geschlittert. Ich hatte vor, diesen Punkt zwischen den Wahlen anzugehen – jetzt gibts aber erst einmal eine Vorstandsneuwahl. Das Verwaltungstreffen kann natürlich hierzu gezählt werden.
  • Strahlkraft in den „Bund“/andere LV wieder steigern
    • das läuft mitterweile wieder besser. U.a. deswegen hatten wir auch die Plakateapp usw. Das Ergebnis ist aber nicht messbar.
  • Veranstaltungsorga
    • siehe oben – lief
  • Unterstützung für die Wahlkämpfe in 2014 besorgen
    • hier gibt es schon viele Zusagen. Aus Hessen, Bayern, Niedersachen, Berlin und aus Sachsen-Anhalt. Die Unterstütung ist sowohl personell als auch finanziell.
  • Keine Pressearbeit machen
    • hat leider nicht geklappt 🙂
  • Zusammenarbeit verbessern
    • die Zusammenarbeit im Wahlkampf hat sehr gut geklappt.

Ich möchte mich bei all den Menschen bedanken, die uns in den letzten Monaten unterstützt haben. Das waren zum Glück so viel, dass ich hier nicht die Namen aufzählen kann, ohnen einen zu vergessen.

Aber zum Schluss noch eine Bitte: Ich würde mich freuen, wenn Piraten in Zukunft nach Kompetenz und nicht nach eigenen Sympathie wählen würden.Das könnte vieles einfacher machen.

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