Ich werde beim Bundesparteitag 2013.2 für das Amt des Generalsekretärs kandidieren.
Ich habe mich zu diesem Schritt entschlossen, um die personelle Kontinuität für die Parteiverwaltung zu gewährleisten und die Arbeit von Wilm und Sven weiterzuführen.

Zu meiner Person: Ich bin 30 Jahre alt, arbeite in Hessen, komme aus Thüringen und bin seit Januar 2009 Mitglied der Partei.
Ich habe zwei Jahre als Vorsitzender sowie anderthalb Jahre als Generalsekretär der Piraten Thüringen gewirkt.

Ich ordne mich selbst als Verwaltungspirat ein, sofern das unbedingt sein muss. Meine Talente liegen nicht in der Außendarstellung, sondern in der Organisation. Ich sehe die Aufgabe der Verwaltung darin, den politisch wirkenden Piraten den Rücken freizuhalten, so dass diese die Arbeit frei von organisatorischen Details erledigen können. Die Aufgabe einer Partei ist die politische Arbeit und eine effiziente Verwaltung im Hintergrund ist dafür eine zwingende Voraussetzung.

Seit der Wiedereinführung des Amtes des Generalsekretärs in 2011 arbeite ich in der Bundesverwaltung mit. Dabei habe ich die Einführung des einheitlichen Verwaltungssystems (Sage OfficeLine und Sage CRM) durch Wilm und Rene mit begleitet und habe mit Sven und Swanhild sowie natürlich dem Team der Bundesverwaltung diese Arbeit fortgesetzt und die Parteiverwaltung konsolidiert.
Dadurch besteht bereits jetzt eine schlagkräftige Bundesverwaltung, so dass ich kommenden Aufgaben nicht allein gegenüber stehe.

Die Arbeit und das Vorgehen der letzten zwei Jahre möchte ich also weiterführen. Denn auch wenn hier viel geleistet wurde, so sind noch viele Aufgaben offen und einige neue Ziele müssen angegangen werden.
Eine dieser Aufgaben ist z.B. der Aufbau einer hauptamtlichen Verwaltung. Dabei sehe ich vor allem die Notwendigkeit für bezahlte Kräfte in der Bundesgeschäftsstelle, der Buchhaltung sowie der BundesIT.
Mit festem Personal können wir auch über personelle Änderungen in den Vorständen hinweg eine Kontinuität in der Verwaltungsarbeit für die Partei herstellen.
Das schafft wiederum Kapazitäten in den Vorständen, um politische Ziele angehen zu können. Und für die Realisierung unserer politischen Inhalte sind wir ja alle in dieser Partei.

Da allen Kandidaten immer Fragen nach der zur Verfügung stehenden Zeit gestellt werden: Bisher habe ich wöchentlich zwischen 20 und 30 Stunden für Parteiarbeit gehabt. Das wird auch weiterhin der Fall sein.

Beste Grüße

Hendrik

P.S.: Der Vollständigkeit halber: Im Januar 2014 werde ich nicht zur Verfügung stehen. Leider findet hier die Aufstellungsversammlung für die Europawahl sowie der BPT2014.1 statt. Ich habe die Organisation der Hauptakkreditierung (die ich seit 2012 betreue) bereits sicher gestellt (Wilm und Sebastian werden diese Aufgabe übernehmen), wollte dies aber hier auch erwähnen.

P.P.S.: Noch mal ein ausdrückliches Danke an Sven für die geleistete Arbeit in den letzten anderthalb Jahren!

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