Südliche Shetlandinseln – Whaler’s Bay & Half Moon Island – Tag 85 – 16. Tag auf See

Apsley Cherry-Garrard: “Exploration is the physical expression of the Intellectual Passion. And I tell you, if you have the desire for knowledge and the power to give it physical expression, go out and explore… If you march your Winter Journeys you will have your reward, so long as all you want is a penguin’s egg.”

Bericht von der Brücke:
Position (gegen 08:00 Uhr): 62“ 58,9’ S; 60“ 33,8’ W
Zurückgelegte Distanz seit Start: 2644 Meilen
Geschwindigkeit: 10,4 Knoten
Windgeschwindigkeit und Richtung: 15-20 Knoten Südwest
Außentemperatur: 2 Grad C

Während der Nacht sind wir wieder Nordwärts gefahren uns sind kurz vor 7 Uhr an Whaler’s Bay, Deception Island angekommen. Deception Island ist die Spitze eines Vulkans, der vor langer Zeit noch 2000 Meter hoch war und nun nur noch ca. 500 Meter hoch ist – der Vulkankegel ist Teil des Ozeans. Der Zugang zum Ozean ist sehr schmal, weshalb es direkt nach dem Weckruf 6:45 Uhr an Deck ging, um die Durchfahrt zu beobachten.

Ist aber alles gut gegangen. Um 9 Uhr sind wir dann „an Land“ gefahren, eine Art Aschestrand, mit den Überresten einer britischen Forschungsstation aus der „Britisch Antarcitc Survey“ und einer kleinen Walfang-Siedlung. Außerdem gab es eine Wanderung zu Neptuns Bellows – einer flachen Stelle im Vulkankegel. Halb Elf sind wir dann auf ein Zodiac (wir waren 10 Minuten früher an der Anlandestelle in der Hoffnung, Woody ist wieder der erste Fahrer, was er auch war 🙂 ) um wieder aus dem Vulkankegel rauszufahren. Es gab noch ein paar Pinguine und ein gesunkenes Schiff zu sehen, welches die Durchfahrt in den Vulkankegel nicht überstanden hatte. Nach einer Stunde war die Tour dann zu Ende und wir waren wieder auf dem Schiff.

Kurz nach 15 Uhr war dann das letzte Ziel der Rundfahrt erreicht, Half Moon Island, in der Moon Bay, ist eine 2 km lange Insel und Teil der Süd Shetland Inseln. Am südwestlichen Ende der Insel steht eine argentinische Forschungsstation. Wir wollten den letzten Ausflug nicht mit einem der langweilen Fahrer verbringen also warteten wir schon 15 Minuten bevor es los ging am Sammelpunkt im Schiff – das war nicht so angenehm – gekleidet für Wintertemperaturen im gut beheizten Bereich. Das erste Zodiac war dann aber nicht Woody sondern jemand anderes und wir sind nicht eingestiegen 😉 Beim zweiten Anlauf hat dann aber geklappt. Es ging an der Küste der Insel entlang und wurde auch noch mal ein wenig nass. Dennoch hatten wir wieder mega Glück. Als wir in die Bucht eingefahren sind, hatte es geschneit. Doch während der Zodiac-Fahrt klarte es auf und selbst die Sonne kam ein wenig raus und hat den Gletscher auf der gegenüber liegenden Insel angestrahlt. Zum Abschluss verbrachten wir dann noch ca. eine Stunde auf der Insel selbst und konnten dort ein wenig umherlaufen und noch ein paar Pinguine guggen 🙂 Nach dem Abendessen hat der Expeditionsleiter Shane in der Bar noch über sein Erlebnis erzählt, wie es war, meiner BBC Filmcrew auf einem Eisbrecher im Weddell-Meer für 6 Tage festzustecken. Klang nach einer krassen Erfahrung 🙂

Antarktische Halbinsel – D’Hainaut Island & Cierva Cove – Tag 84 – 15. Tag auf See

V.E. Fuchs ‘Of Ice and Men’: “The wonderfully clear days, the sight of a new rock beyond the snow rise, the tremendous feeling of freedom among the mountains and glaciers, the close comradeship which develops in isolated groups from shared experience and the growth of mutual confidence: these are the lasting memories.” 

Bericht von der Brücke:
Position (gegen 08:00 Uhr): 63“ 54,3’ S; 60“46,8’W
Zurückgelegte Distanz seit Start: 2549 Meilen
Geschwindigkeit: 10,5 Knoten
Windgeschwindigkeit und Richtung: 10 Knoten Nordost
Außentemperatur: 4 Grad C

Wie die letzten Tage gab es wieder um 7 Uhr den Weckruf, wir hatten D’Hainaut Island an der südlichen Küste von Trinity Island erreicht. Um 9 Uhr ging es wieder auf das Wasser – ohne Judith ihre Kamera, die immer noch kein Mucks von sich gegeben hat. Wir sind erst wieder eine Stunde mit dem Zodiac gefahren. Die Fahrt war nicht so dolle, der junge Patterson war bei der Jagd nach Walen eher zurückhaltend und hat dafür ganz schön oft dünnes erzählt 🙂

Nach einer Stunde ging es dann für uns an Land. Die Insel wurde früher von Walfänger benutzt, man sieht daher am Strand einige Walknochen, die Reste eines alten kleinen Bootes und eine argentinische Schutzhütte.

Die Mittagszeit wurde wieder für die Weiterfahrt genutzt, diesmal nach Cierva Cove, an der Südseite von Cape Herschel in der Hughes Bay. Wir hatten uns extra rechtzeitig fertig gemacht und dadurch wieder Woody erwischt – und es hatte sich erneut gelohnt. Cierva Cove ist eine Bucht an einen Gletscher, der bis zu 2000 Meter hoch über den Meeresspiegel geht (haben wir wegen ein paar Wolken nicht gesehen).

Die Sonne hat während der zwei Stunden auf dem Wasser für ein schönes Glitzern im Eis gesorgt und wir sind auch einmal mitten in Packeis reingefahren und haben dort auf einer Eisscholle einen Seeleoparden gesehen – leider ohne sein Essen im Mund (Pinguine ;-). Um 17 Uhr waren wir dann wieder auf dem Schiff.

Direkt im Anschluss startete der Polar Plunge, heißt: in das Wasser der Antarktis springen. Judith hat sich kurzfristig dafür entschieden und ist in das eiskalte Wasser vom Schiff aus gesprungen. Respekt 🙂 Als Judith nach einer Dusche wieder warm war, sind wir zur zweiten Grillparty auf dem offenen Deck gegangen – diesmal im Sonnenschein. War auch wieder richtig großartig. Zum Abschluss des Abends hat Scotty, eines der Crewmitglieder den wir am meisten gemocht haben, im Club ein kleines Gitarrenkonzert gegeben. Es gab auch CDs von seiner Band -„More Please!“, mehr bitte 🙂 – zu kaufen. Die CD heißt „The Bounty„. Wir haben eine der restlichen 10 Stück gekauft, obwohl wir in den nächsten Monaten wohl kein CD Player haben werden, unsere Notebooks haben auch keine 🙂

(2 Tage später haben wir ihn noch nach mp3’s gefragt und bekommen)

Antarktische Halbinsel – Kinnes Cove & Brown Bluff – Tag 83 – 14. Tag auf See

Fridtjof Nansen: “Most people might be oppressed by such surroundings, with its silence and inhuman expanses… But he who seeks peace and quiet in Nature, undisturbed by human activity…will find here what he seeks… even although, beset in the ice, one is a plaything of the forces of Nature.” 

Bericht von der Brücke:

Position (gegen 08:00 Uhr): 63“ 18,6’ S, 56“ 29,5’ W
Zurückgelegte Distanz seit Start: 2393
Geschwindigkeit: 10,5 Knoten
Windgeschwindigkeit und Richtung: 10-15 Knoten Nord
Außentemperatur: 3 Grad C

Der Weckruf am Montag Morgen kam um 07:00 Uhr, es war einer der besten, nach dem Motto: steht auf und geht ans Deck, das Wetter ist großartig und um uns herum sind Tafeleisberge. Jupp. Es war großartig. Gegen 8 Uhr haben wir dann Kinnes Cove am südwestlichen Ende von Joinville Island im Antarctic Sound erreicht.Die Sonne schien und das Eis im Wasser glitzerte in allen Weiß- und Blautönen. Um 10 nach 9 ging es auf die Zodiacs und wir waren auf dem ersten das startete, wieder mal mit Woody. Direkt am Anfang sind wir zu einer großen Eisschollen gekommen, auf der ein einsamer Adelie-Pinguin stand und so nah an uns heran gekommen ist, dass wir den Eindruck hatten, er wollte auf unser Boot springen. Auf der nächsten Eisscholle waren dann 2 von den kleinen zu sehen und kurze Zeit später standen wir vor der Kolonie an einem Hang. Den Nistplatz teilten sich die Adelie-Pinguine mit ein paar Esel-Pinguinen. Beim Schwimmen springen die ersten immer mal wieder aus dem Wasser, was einfach putzig mit anzusehen ist. Wir sind mit dem Zodiac zwischen kleineren und größeren Eisschollen gefahren und haben immer mal wieder Stops gemacht. Auf dem Rückweg des 90 minütigen Ausfluges kamen wir noch an einer Eisscholle vorbei, auf der nicht nur die Pinguine waren, sondern auch eine Weddell-Robbe. Bis zu diesem Zeitpunkt der Reise war es die beste Zodiacfahrt überhaupt.

Antarktis-Panorama
Antarktis-Panorama

Nach dem Mittagessen, so gegen 14 Uhr, haben wir dann Brown Bluff erreicht. Brown Bluff liegt auf der östlichen Seite der Tabarin Halbinsel, auch am Antarctic Sound, und ist Teil des Kontinents. Wir hatten es also geschafft, die Antarktis war erreicht. Für uns hieß es aber zunächst, mit den Zodiacs an der Küste umherfahren – wieder mit Woody. Das Wetter war zwar gut aber ein wenig rau. Deswegen gab es auch mehr Wellen und obwohl wir richtig nass geworden sind, vor allem im Gesicht und an den Händen, hat es mega Spaß gemacht.

Fanden ein paar anderer Mitfahrer nicht so, aber wir hatten Freude und Woody auch. Er stand die 90 Minuten mitten im Wind – ohne Handschuhe und die Jacke oben ein wenigen offen – ich war schon froh über alle Schichten am Körper und wären Handschuhe praktisch gewesen, ich hätte sie angezogen 🙂

Wir hatten auch zwei Plastik-Becher aus der Bar mitgenommen, um dann von der ersten Eisscholle, die nah genug kam, Eis abzubrechen. Dieses schmolz dann sehr langsam in den Bechern, auch anhauchen hat nicht viel geholfen. Aber wir konnten dann irgendwann mit Antarktischen Gletscherwasser anstoßen. Ein wenig salzig, aber frisch 😉 Am restlichen Eis konnten wir dann auch noch lutschen.

Am Festland angekommen stellen wir aber leider fest, dass Judith ihre Kamera nicht mehr anging. Und wir hatten dafür keine Erklärung. Die ist nicht nass geworden (im Gegensatz zu meiner) und hat auch sonst keine Stöße oder so. Eher lustlos ging es daher zu einem Nest eines  Schneesturmvogel und wieder zurück, vorbei an ein paar Adelie Pinguinen. In der Nähe des Landungspunktes haben wir noch ein paar Indiana-Jones-Fotos gemacht 🙂

Wieder auf dem Schiff angekommen haben wir die Kamera leider nicht wieder in Betrieb bekommen…

 

Elephant Island: Point Wild und Chinstrap Camp – Tag 82 – 13. Tag auf See

Ernest Shackleton in ‘South’, describing his men’s behaviour upon landing at Elephant Island, their first encounter with land in 497 days: “A curious spectacle met my eyes…Some of the men were reeling about the beach as if they had found an unlimited supply of alcoholic liquor on the desolate shore. They were laughing uproariously, picking up stones and letting handfuls of pebbles trickle between their fingers like misers gloating over hoarded gold.” 

Bericht von der Brücke:
Position (gegen 08:00 Uhr): 61“ 5,8’ S / 54“ 52,2’ W
Zurückgelegte Distanz seit Start:  2183 Meilen
Geschwindigkeit: 10,4 Knoten
Windgeschwindigkeit und Richtung: 6 Knoten Nordwest
Außentemperatur: 2 Grad C

Während der Nacht haben wir die Elefanteninsel, die Insel auf der die Expedition von Ernest Shackleton nach fast 500 Tagen auf dem Packeis gelandet war, erreicht. Die Insel liegt im Nordosten der Antarktischen Halbinsel. Um 7 Uhr ging wieder einmal ein Weckruf durch das Schiff, auf die Silvesterparty in der Nacht davor wurde keine Rücksicht genommen 🙂

Fast gleichzeitig wurde auch der Anker vor Point Wild gesetzt – genau die Stelle, an der Shakeltons Crew vor über 100 Jahren die 4 Monate auf ihren Boss gewartet hatte. Das Wetter war wieder auf unserer Seite! Normalerweise kann man hier nicht mit den Zodiacs rausfahren – aber wir konnten. Richtig cool. Es gibt auch ein Denkmal für den Kapitän des argentinischen Schiffes, der die Crew im vierten Anlauf gerettet hat (ganz ehrlich, da gibts vermutlich mehr Menschen, die dort stehen sollten, aber sei es drum).

Nach dem Mittagessen stand „Expedition Afternoon at Elephant Island“ auf dem Programm. So richtig wusste keiner, was das bedeuten sollte. Aber es war genial. Das Schiff ist noch entlang der Küste der Elefanteninsel gefahren und um 14 Uhr ging es beim Chinstrap Camp wieder auf die Zodiacs. Wir sind erst eine Stunde an der Küste entlang gefahren. Diesmal wieder mit Vladimir als Fahrer,Russe und Fotograf. Besser geht nicht 😉 Es gab bei Sonnenschein eine krasse Landschaft zu sehen: Gletscher, kleine, zum Teil tiefblaue Eisberge, andere Inseln in der Ferne und nicht zu letzt haben wir den ersten See-Leoparden gesehen. Nach der Stunde konnten wir an Land und waren dort umgeben von Esel- und Zügel- bzw. Kehlstreif-Pinguinen sowie ein paar See-Elefanten. Der Anlandepunkt war nicht sehr groß und so saßen wir am Ende noch für eine halbe Stunde 20 Meter von der Küste entfernt auf Steinen und haben den Pinguinen zugeschaut, wie sie vom oder zum Wasser springen und watscheln.

Und was wir für ein Glück mit dem Wetter hatten: Shane, unser Expeditionsleiter konnte an dieser Stelle in seinen 21 Jahren in der Antarktis hier zum aller ersten mal landen!

Am Abend ging es weiter Richtung Süden 🙂

Von Südgeorgien zur Antarktischen Halbinsel – Tag 80 und 81 – 11. und 12. Tag auf See

James Gorman: “The suspension of life that occurs onboard ship is addictive. At sea you are always in transit, in transition. Nothing is fixed. Everything is imminent. A storm could come. A whale could break the surface. The future could hold anything.” 

Bericht von der Brücke:
Position (gegen 08:00 Uhr): 56“ 57,3’ S, 42“ 1,3’ W
Zurückgelegte Distanz seit Start: 1713 Meilen
Geschwindigkeit: 10,3 Knoten
Windgeschwindigkeit und Richtung: 15 Knoten Südwest
Außentemperatur: 3 Grad C

Der erste Seetag auf dem Weg von Süd-Georgien zur Antarktis-Halbinsel (bzw. erst einmal zu Elephant-Island) fing ruhig an – abgesehen vom Seegang. Nach einer Abstimmung am Vortrag gab es keinen Weckruf. Wir sind dennoch pünktlich zum Frühstück gekommen 🙂 Im Speisesaal war es aber richtig leer.

Da wir in den vergangenen 4 Tagen fast 10.000 Fotos gemacht haben, war auch klar, was unser Tagesprogramm war – Sortieren und Bearbeiten.

Am Vormittag sind aber erst einmal viele Fotos dazu gekommen. Für über eine Stunde waren wir umgeben von Finnwalen, für ein paar Minuten waren diese auch mal nur 20-30 Meter vom Schiff entfernt. Insgesamt waren es um die 20 Tiere  – spektakulär, auch wenn man meist nur die Wasserfontäne und den Rücken sieht.

Gegen 11:30 Uhr war dann wieder großes Klamotten- und Rucksack-Saubermachen angesagt, denn auch für die Antarktis gelten strenge Bio-Security Richtlinien. Diesmal waren die beiden Crewmitglieder auch deutlich gründlicher und haben die Taschen der Jacken und Hosen ausgesaugt, damit auch ja kein organisches Leben auf die Antarktis kommt.

Zum Mittagessen hatten wir ein angenehmes Gespräch mit Patterson und Scotty von der Expeditionscrew.

Am Nachmittag ging es dann weiter mit Fotobearbeitung – unseren alten Kisten kommen bei der Datenmenge ganz schön ins Schwitzen. Aber es hat sich gelohnt 🙂

Um 17:00 Uhr sind wir noch zum Vortrag: ‘Geodynamics & Polar Bears’ gegangen – es ging um die Frage, warum auf der Antarktis keine Eisbären leben (kurze Antwort: die Antarktische Kontinentalplatte hatte sich schon vor langer Zeit von Gondwana getrennt und erst viel viel viel viel später – nach den Dinosaurieren – haben sich die Bären entwickelt). War lustig gemacht und diesmal sind wir auch bis zum Ende geblieben.

31.12.2016 – Tag 81 – Tag 12 auf See

Pico Iyer ‘Why we Travel’: “We travel initially to lose ourselves; and we travel next to find ourselves. We travel to open our hearts and eyes and learn more about the world than our newspapers will accommodate. We travel to bring what little we can, in our ignorance and knowledge, to those parts of the globe where riches are differently dispersed. And we travel, in essence, to become young fools again – to slow time down and get taken in, and fall in love once more.” 

Bericht von der Brücke:
Position (gegen 08:00 Uhr): 59“ 45,6’ S 50“35,1’ W
Zurückgelegte Distanz seit Start: 2031 Meilen
Geschwindigkeit: 10,7 Knoten
Windgeschwindigkeit und Richtung: 10-15 Knoten Südwest
Außentemperatur: 3 Grad C

In der Nacht vom 30. auf den 31.12. wurden die Uhr wieder um eine Stunde zurück gestellt, so dass wir wieder 4 Stunden Unterschied zu Deutschland hatten.  Um 7:30 Uhr war wieder Wecken angesagt. Am Vormittag habe ich schon mal angefangen mich durch die 10.000 Fotos zu kämpfen und Timelapes und Panoramas zu erstellen. Judith ist zu einem Vortrag von Woody mit dem Titel ‘The Heroic Age of Exploration in Antarctica’ gegangen, der richtig gut war. Ansonsten haben wir eigentlich nur Fotos sortiert und bearbeitet – same procedure as every year. Nachdem Mittagessen – ohne Linsensuppe – ging es genauso weiter. Ab und zu waren wir draußen an Deck um die ruhige See zu genießen. Nach dem letzten Recap des Jahres und dem Abendessen mit Partyhütchen ging es in den Club zur Silvesterparty mit Tröten. Obwohl es zum Abendessen schon 5-6 Gläser Rotwein gab, da Scotty sich immer hat nachschenken lassen und wir mithalten wollten, haben wir die Party mit einem Write Russian in den Weiten des Südpolarmeeres gestartet. Ab 23 Uhr gab es ein Mitternachtsbufet. Für Judith gab es Torte und für mich gab es Salami und Schinken – ohne was dazu – herrlich :-). Irgendwann verschwand Judith mit ihrem Sektglas zusammen mit einigen anderen Backpackern und Crewmitgliedern auf der Tanzfläche. Zu Mitternacht gab es zwar kein Feuerwerk, dafür leuchtete der Horizont noch wie bei einem Sonnenuntergang 🙂